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Im Pfarrhaus brennt nun wieder Licht

Michael Roth-Landzettel als neuer evangelischer Pfarrer in Fahrenbach eingeführt

Fahrenbach. (kö) „Schön, dass so viele da sind“, sagte Dekan Folkard Krall zu Beginn des Gottesdienstes an Pfingstmontag in der evangelischen Kirche in Fahrenbach. Mit der Einführung des neuen Pfarrers Michael Roth-Landzettel wartete ein besonderer Gottesdienst auf die Gläubigen in der voll besetzten Kirche. Viele Pfarrerkollegen waren unter den Gottesdienstbesuchern, als der neue Pfarrer zusammen mit Dekan Krall, Prädikant Rüdiger Heck, Diakon Reiner Roos von der katholischen Kirche und Kirchengemeinderatsvorsitzenden Gerhard Schumacher einzog. Mitgestaltet wurde der Gottesdienst von Organist Karl-Friedrich Schulz, dem ev. Posaunenchor unter Leitung von Michael Heiß und von Kindern des ev. Kindergartens in Trienz.

Zehn Monate, so Dekan Krall, dauerte die Vakanz in Fahrenbach. Man spüre nun die Freude in der Kirchengemeinde, dass jetzt endlich wieder Licht im Pfarrhaus brennt. Krall dankte allen, die in dieser Zeit die vielseitigen Arbeiten in der Kirchengemeinde mitgetragen haben, allen voran den Kirchenältesten, die viel zusätzliche Arbeit erledigen mussten. „Jetzt aber ist ein neuer, erfahrener Pfarrer vor Ort, der mit der Gemeinde zusammen Dienst an Gottes Wort tun will“, sagte Dekan Krall und übergab die Urkunde des Oberkirchenrats an Michael-Roth-Landzettel.

 

Mit Blick auf den Perspektivsatz der Kirchengemeinde „Die Gemeinde ist ein blühender Garten“ und einem Bild von Emil Nolde hieß Gerhard Schumacher, Vorsitzender des Kirchengemeinderats, den neuen „großen Gärtner Michael“ willkommen. Es freue alle, dass er sich nach elf Jahren zum Wechsel vom Neckar zum Trienzbach entschlossen habe, wo er künftig etwa 1300 Gemeindemitglieder in den Orten Fahrenbach, Trienz, Robern, Krumbach, Wagenschwend und Muckental begleiten wird. „Da gibt es auch für den besten Gärtner viel zu tun, und deshalb braucht er neben viel Eigeninitiative auch etliche Helfer“. Als Geschenk überreichte er ein „Starterkit“ für den Pfarrgarten in der Adolf-Weber-Straße und Handschuhe, mit denen man anpacken kann.

Michael Roth-Landzettel zeigte dann, mit welcher Begeisterung er Gottes Wort verkündigt. Er predigte über die Gnade und die Liebe Gottes, die er immer in den Mittelpunkt seiner Arbeit stelle. „Man darf als Christ ruhig positiv auftreten, und diese Freude auch nach außen zeigen. Auch ich bin ein Typ, der oft und gerne lächelt“, so der Pfarrer. Wichtig sei ihm die Gemeinschaft in der Gemeinde, in den Chören und der Jugend- oder der Seniorenarbeit. Seine Berufung habe er in einer christlichen Jugendgruppe entdeckt.

Im katholischen Gemeindehaus gab die evangelische Kirchengemeinde einen Empfang. Dies sei ein Beweis der guten ökumenischen Arbeit, wie Diakon Reiner Roos unterstrich.

Bürgermeister Jens Wittmann, der auch die Grüße von Bruno Stipp und Marco Eckl überbrachte, hieß Michael Roth-Landzettel und seine Familie willkommen. Man freue sich auf das Miteinander. Sicher werde Michael Roth-Landzettel auch neue Akzente setzen, war sich Wittmann sicher. Die Tätigkeit als Pfarrer fordere viel Einsatz, so der Bürgermeister, der aber auch darum bat, der Pfarrfamilie die erforderlichen privaten Auszeiten zu gönnen. Der neue Fahrenbacher Pfarrer bot schließlich jedem das Gespräch und das Kennenlernen an.

Mosbacher Nachrichten vom Mittwoch, 7. Juni 2017, Seite 5